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Unser Programm bis 2014 zum ausdrucken oder downloaden als pdf-Datei bitte hier
klicken Verantwortlich
für den Inhalt: SPD-Ortsverein Erding, Hofmarkplatz 4, 85435 Erding |
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Vorwort
Erding, mit seiner liebenswerten
Altstadt, mit seiner attraktiven Stadtlandschaft und seinen lebenswerten
Angeboten ist Anziehungspunkt für die Bewohner der Region bei Einkauf und
Freizeit bis hin zu den Wohnungssuchenden auch aus dem Großraum München.
Hierbei ist der Stadtrat in einer besonderen Verantwortung, zwischen
wirtschaftlichen Einzelinteressen und der Erhaltung einer bürgerfreundlichen
Stadtlandschaft abzuwägen und insbesondere eine Entwicklung zur Schlafstadt
zu verhindern. |
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Wir wollen eine solidarische Stadtgesellschaft entwickeln
Die Erdinger SPD setzt sich dafür ein,
Benachteiligungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Gründen der ethnischen
Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer
Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu
beseitigen. Solidarität heißt: füreinander einstehen.
Daraus ergibt sich die Verpflichtung der Stadt, sich für die Schwachen, die
Armen, die Kinder, die Alten und für diejenigen, denen Rechte verwehrt
werden, einzusetzen. Insbesondere öffentliche Güter wie Kindergartenplätze,
Altenpflegeangebote - wie z.B. betreutes Wohnen - aber auch Wohnungen oder
Leistungen des Öffentlichen Personennahverkehrs sind ausreichend und für jedermann
bereit zu stellen. Auch in Erding gelten viele Menschen als
arm, weil sie mit weniger als der Hälfte des Durchschnittseinkommens
auskommen müssen. Zwar bedeutet Armut in unserer Gesellschaft eher selten
materielle Not oder gar Hunger leiden, aber in Armut lebende Menschen sind
häufig gesellschaftlich ausgegrenzt. Arm ist, wer nicht arbeiten kann, wem
Deutschkenntnisse fehlen, wer seine Kinder nicht in der Schule unterstützen
kann, wer nicht am kulturellen Leben der Stadt teilnehmen kann. Deshalb ist
es die Aufgabe einer solidarischen Stadtpolitik, die Ursachen und Folgen der
Armut zu bekämpfen. |
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Armut ist Ausgrenzung – füreinander Einstehen ist
Solidarität!
Kommunale Sozialpolitik ist zuständig bei
der materiellen Unterstützung und der akuten Krisenhilfe. Da dies allein den
Weg aus der Armut nicht ebnet, ist – über die Linderung akuter Not hinaus –
eine langfristige Strategie nötig, um gesellschaftliche Teilhabe und soziale
Integration zu ermöglichen. Dabei müssen Jugend-, Familien-, Bildungs- und
Gesundheitspolitik ineinander greifen. |
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Eine solidarische Stadtpolitik lässt keinen zurück!
Fehlende Schulabschlüsse und Berufsausbildungen
bei vielen Langzeitarbeitslosen sind die großen Probleme bei der
Arbeitslosigkeit. In einer solidarischen Gesellschaft
stehen demnach Bildung, Ausbildung und Fortbildung für alle im Zentrum der
Politik. Dabei ist Bildung viel mehr als nur Schulbildung: Bildung ist, wie
das Lernen, ein Leben lang von Bedeutung. Also muss in Erding die
Schulpolitik ebenso wichtig wie das Kindertagesstättenangebot, das Freizeit-
oder das Kultur- und Sportangebot sein. |
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Stadtentwicklung und Stadtplanung
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Arbeit
Die hohe Zahl an Auspendlern in Erding,
insbesondere nach München und zum Flughafen München II, sowie die
strukturellen Veränderungen im Bereich des Fliegerhorstes machen trotz der im
bundesweiten Vergleich äußerst niedrigen Arbeitslosenzahl Maßnahmen zur
Schaffung neuer Arbeitsplätze, die ein ausreichendes Einkommen sichern,
notwendig. Hierzu sind günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Bei neuen Gewerbeansiedlungen drängen wir
auf einen gesunden Branchenmix. Die Erdinger SPD fordert daher: -
Verstärktes Marketing für den Innenstadt relevanten
Bereich, um Leerstände zu vermeiden -
Ansiedlung umweltverträglicher Unternehmen -
Arbeitsplätze im Bereich des Fliegerhorstes sind zu
erhalten, auch in Kooperation mit der privaten Wirtschaft -
Förderung von Ausbildungsplätzen in Erding -
Eine betriebliche Monokultur durch frühzeitige und
intensive Begleitung der unterschiedlichen Anbieter und Interessenten
möglichst zu verhindern -
Erdings günstige Lage zwischen dem Flughafen München
II, der Landeshauptstadt München, der Messe sowie der Therme Erding eröffnet
neue Möglichkeiten im Sektor Tourismus. Hierzu ist die Erdinger Tourismus-
und Stadtinformation in der Stadthalle anzusiedeln. Die Öffnungszeiten müssen
ausgeweitet werden -
Wünschenswert wäre ein Lebensmittelmarkt im
Stadtgebiet Erding. Nicht alle Bürger können problemlos zum Einkaufen die an
den Stadträndern gelegenen Gewerbegebiete erreichen Außerdem ist es unerlässlich, dass überall
im Stadtgebiet DSL / Breitband verfügbar ist. Die technisch breite
Verfügbarkeit von Breitband-Internet ermöglicht insbesondere Teilzeitkräften
(z.B. berufstätigen Müttern) das Arbeiten von Zuhause. Das sogenannte
Teleworking ermöglicht Arbeitnehmer/-innen flexible Arbeitszeiten und
entlastet das Verkehrsaufkommen, da die Anfahrt für die Arbeitnehmer/-innen
entfällt |
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Verkehr
Der Verkehr ist
eines der dringendsten Probleme in Erding. Im Zusammenhang mit dem Flughafen
München II hat sich der Straßenverkehr zum einen vervielfacht, zum anderen
hat sich die Situation in der Innenstadt verschärft. Ein nachhaltiges Verkehrskonzept
ist dringend erforderlich! Die Erdinger SPD
fordert darum: -
Der Verkehr in der Innenstadt muss schon aus
Sicherheitsgründen beruhigt werden. Langfristig soll mit allen Beteiligten –
Anwohnern, Gewerbetreibenden, Freiberuflern – ein Verkehrskonzept erstellt
werden, dessen Ziel eine Fußgängerzone in der Langen Zeile sein soll. Hierzu
gehört die Forderung nach genügend Parkplätzen in zumutbarer Entfernung zur
Innenstadt. zB. Parkhaus auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes. -
Wir versprechen uns davon eine Aufwertung des
Stadtkerns als Geschäftszentrum und eine generell höhere Lebensqualität. Die
Erdinger SPD treibt den Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel voran. -
Wir sorgen für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer
und Fußgänger durch unsere Forderung nach Fahrrad- und Fußgängerüberwege -
Zügige Realisierung einer weiträumigen Nordumfahrung
unabhängig vom Bau der 3. Startbahn -
Weiterentwicklung des Projekts „Stadtteilauto“ und
„Carsharing“ -
Die Größe der eingesetzten Stadtbusse soll dem Bedarf
angepasst werden. Dabei ist besonderes Augenmerk auf behindertengerechte
Ausstattung und Umweltverträglichkeit zu legen -
Schwerlastverkehr aus den Stadtteilen verbannen;
einen eigenen Parkplatz konzipieren -
Ruhenden Verkehr stärker kontrollieren Unsere
Forderungen nach Tempo-30-Zonen sind weitgehend verwirklicht. Schon seit 16
Jahren besteht der Flughafen im Erdinger Moos. Obwohl die Erdinger SPD seit
Jahrzehnten den S-Bahn-Ringschluss dorthin fordert, wird jetzt endlich ernsthaft
mit der Planung begonnen! - Wir fordern eine
zügige Verwirklichung dieses Projekts! Dieses Vorhaben ist für die zukünftige
Entwicklung der Stadt Erding von großer Bedeutung. Gerade in dieser Frage ist
der zentrale Standort des Bahnhofs von großer Bedeutung. Die Erdinger SPD hat
sich immer für den Bestand des S-Bahnhofs Erding als Haltepunkt stark
gemacht. Dies werden wir auch weiterhin tun! - Wir fordern einen
Verknüpfungsbahnhof von S- und
Regionalbahn im Nordwesten Erdings, erschlossen durch eine echte
Nordumgehungsstraße, als eine bessere Alternative zum geplanten Standort im
Fliegerhorst Erding. Sollte dort ein S-Bahnhof entstehen, befürchten wir einen
Verkehrskollaps und die Auflösung des Bahnhofs Stadtmitte. Ein neuer Bahnhof
mit Fernbahnanbindung muss zukunftsgerichtet sein und der Stadt räumliches
und wirtschaftliches Entwicklungspotential bieten. Deshalb setzen wir uns für
den kostengünstigeren Standort im Nordwesten Erdings und für den Erhalt der
bisherigen Bahnhöfe/Haltestellen in Aufhausen, Altenerding und Erding ein. Wir bestehen auf
unserer Forderung des durchgehenden 20-Minuten-Taktes für die S-Bahn,
unabhängig von der Realisierung des Ringschlusses. Wir wenden uns
ganz entschieden gegen die 3. Start- und Landebahn am Flughafen im Erdinger
Moos. |
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Stadtentwicklung
Nach Ansicht der
Erdinger SPD ist es notwendig: -
Sich der im Flächennutzungsplan vorgegebenen
Richtzahl von 40.000 Einwohnern nur sehr maßvoll zu nähern - Die Altstadt als
Wohn- und Lebensgebiet zu bewahren und bei der Abwägung zwischen den
verschiedenen Interessen bei der Nutzung des Stadtzentrums rücksichtsvoll auf
die Menschen zu achten, die in der Innenstadt leben und arbeiten |
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Wohnungsentwicklung
In Erding fehlt
nach wie vor bezahlbarer Wohnraum. Die Grunderwerbskosten erreichen
mittlerweile einen Anteil von bis zu 50 v.H. der gesamten Baukosten. Deshalb ist
grundsätzlich eine Bodenrechtsreform erforderlich. Die Erdinger SPD
fordert deshalb: -
Vermehrten sozialen Wohnungsbau und die Erhöhung der
Einkommensgrenzen bei der Bemessung von Zuschüssen, um die Zugangsmöglichkeit
gerechter zu gestalten -
Dem genossenschaftlichen Mietwohnungsbau mehr Gewicht
zu geben -
Den betrieblichen Wohnungsbau z.B. unter Beteiligung
der FMG zu fördern -
Technisch zukunftsweisend und ökologisch zu bauen -
Bezahlbare Einheimischenmodelle fortsetzen -
Die Fortsetzung der Abschöpfungsregelung bei
Bauflächenausweisung -
Die konsequente Unterbindung von Zweckentfremdung und
Umwandlungsspekulationen -
Die Begrenzung der Bodenwertsteigerungen durch
großzügige Bauflächenausweisung -
Das Ermöglichen von neuen Bau- und Wohnkonzepten -
Die Werbung für und Förderung von Stiftungen, die in
diesem Bereich tätig sein sollen und wollen -
Ein qualifizierter Mietspiegel muss fortgeschrieben
werden -
Einen Energiepass für alle Häuser |
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Bildung entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe
Für jeden jungen
Menschen entscheidet Bildung über Lebensperspektiven und Teilhabechancen. Die
Halbtagesschule lagert schulische Bildungsverantwortung auf die Eltern aus.
Da in vielen Familien diese schulischen Ergänzungsaufgaben nicht erfüllt
werden können, müssen diese Leistungen ins schulische System zurückgeholt
werden. |
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Verantwortung der Stadt als Sachaufwandsträger
Bei der notwendigen
Renovierung und Sanierung sowie beim Ausbau der Erdinger Grund- und
Hauptschulen ist dem Bedarf und der Notwendigkeit von Ganztagseinrichtungen
Rechnung zu tragen. |
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Ganztagsangebote an jeder Grund- und Hauptschule schaffen
Es bedarf offener
und gebundener Ganztagsschulen bei allen Schultypen in weit größerer Zahl als
dies derzeit in Erding der Fall ist. Obwohl im Grunde der Ausbau zu Ganztagsschulen
Sache des Freistaats ist, sollte in Erding die integrierte Ganztagsbildung
auch in städtischer Verantwortung strukturiert und weiter ausgebaut werden.
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, an jeder Grund- und Hauptschule einen
Ganztagszug anbieten zu können. |
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Ausbildung ermöglichen
Jeder Jugendliche
in Erding muss die Chance auf eine Ausbildung haben. Dies hat eine solidarische
Gesellschaft zu ermöglichen. In Erding gehen jedes Jahr bis zu 15 Prozent der
Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss von den Schulen. Deshalb brauchen wir
auch Maßnahmen für Ausbildungsabbrecher und Jugendliche ohne Schulabschluss.
Bildung findet überall statt, nicht nur in den Bildungseinrichtungen. Deshalb
unterstützt die Erdinger SPD konsequent die Arbeit der Jugendzentren und der
Jugendverbände. Die Stadt und die
städtischen Eigenbetriebe sollen eine Vorbildfunktion bei den Ausbildungsplätzen
übernehmen. |
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Bedarf an Krippen und Horten decken
Auch im
Kindertagesstättenbereich wird die Erdinger SPD nach dem Erreichen der
Vollversorgung bei den Kindergärten für den weiteren Ausbau von Kinderkrippen
und Hortplätzen soweit erforderlich sorgen. |
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Kinder und Jugendliche beteiligen
Die Meinungen von
Kindern und Jugendlichen haben für die Erdinger SPD großes Gewicht. Deshalb
setzt sich die Erdinger SPD für die Wahl eines Jugendparlaments in Erding
ein. Ein
Jugendparlament stellt eine konkrete Umsetzung von Teilhabe und Mitbestimmung
durch Jugendliche dar. Jugendparlamente nehmen die Vertretung spezieller Kinder und
Jugendliche betreffender Interessen gegenüber der Kommune
wahr. Kinder und
Jugendliche haben als Teil unserer demokratischen Gesellschaft Anspruch auf
Anhörung und Beteiligung an allen gesellschaftlichen und politischen
Belangen. |
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Integration gelingt, wenn Kinder und Eltern mitgenommen
werden.
Schule und
Bildung sind auch der Schlüssel zur Integration unserer Mitbürgerinnen und
Mitbürger mit ausländischer Herkunft. Gesellschaftliche Integration von
Menschen mit Migrationshintergrund muss bei den Kindern ansetzen und die
Erwachsenen mitnehmen. Wenn für sie gleiche Chancen und Voraussetzungen für
eine weitere Entwicklung geschaffen werden, kann in dieser und in den
Folgegenerationen Integration gelingen. |
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Dialog der Generationen
Unser Ziel ist ein
„Erdinger Dialog der Generationen“, der Spaltungen überwindet und stattdessen
gemeinsames Handeln und Leben, miteinander reden und voneinander lernen,
gemeinsames Erleben und einander helfen, unterstützt. Deshalb wollen wir
Räume schaffen für die Begegnung junger und alter Menschen. Ein Projekt „Jung
und Alt“ ist demzufolge auch konsequent zu entwickeln. |
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Jugend-, Sozial- und Gleichstellungspolitik
Den verbleibenden
Spielraum wollen wir als SPD nutzen, um damit vorrangig präventive Jugend-
und Jugendsozialarbeit sowie die Unterstützung für kinderreiche Familien,
Alleinerziehende, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und andere
hilfebedürftige Gruppen zu betreiben. |
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Kindern und Jugendliche und ihre Familien sind die Zukunft
unserer Stadt
Die Zukunft der
Gemeinde hängt davon ab, dass junge Menschen und Familien in der Gemeinde verbleiben
können und insbesondere junge Menschen und Familien sich für einen Wohnsitz
in der Stadt Erding entscheiden. Neben einer
ausreichenden Zahl von Arbeitsplätzen in der Gemeinde und der umliegenden
Region spielt die Verfügbarkeit von attraktiven Wohnungen und preisgünstigem
Bauland eine Schlüsselrolle für die zukünftige Bevölkerungsentwicklung. Die SPD wird sich
dafür einsetzen, dass in Erding auch zukünftig bezahlbare
Einheimischenmodelle zur Verfügung gestellt werden und dass bürokratische
Hindernisse für Bauwillige soweit wie möglich reduziert werden. |
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Attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum für Alle
Durch die Nähe
zur Landeshauptstadt München ist Erding ein attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum.
Wir wollen dies für alle Bevölkerungsgruppen, unabhängig vom Alter, vom
Herkunftsland und der Nationalität, sowie von ethnischer und religiöser
Zugehörigkeit, nicht nur erhalten sondern verbessern. |
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Kulturelle Vielfalt und Toleranz
Vielfältige
kulturelle Angebote spiegeln die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppen
unseres Gemeinwesens. Deshalb liegt es im Interesse der Stadt, wenn dieses
Angebot der Vereine, Kirchen und freien Träger erhalten bleibt und erweitert
wird. Dies fördert auch die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und
Mitbürger, deren jeweilige Kultur wir respektieren. Die demographische
Entwicklung erfordert auch in Zukunft eine gesteuerte Zuwanderung von
Menschen anderer Nationalitäten. Die Integration verschiedener
Bevölkerungsgruppen bleibt daher auch künftig eine gesellschaftliche Aufgabe.
Dass ein gedeihliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft den
Integrationswillen aller voraussetzt, ist dabei für uns selbstverständlich. Wir wollen einen
aktiven Beitrag zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie und zur
Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
leisten. Unsere Leitziele sind u.a. das Einstehen für und die Förderung von
demokratischen Werten und Toleranz, das entschlossene Handeln gegen
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und damit
zusammenhängender Gewalt und die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den
demokratischen Kräften vor Ort. |
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Politik für Senioren wirkt umfassend.
Politik für
Senioren ist eine Querschnittsaufgabe und umfasst alle Handlungsfelder der
Kommunalpolitik. Die demographische Entwicklung verstehen wir dabei als
Chance. Wir wollen die Potenziale der Älteren für die Weiterentwicklung der
solidarischen Stadtgesellschaft nutzen und neue Entwicklungen mit den älteren
Bürgerinnen und Bürgern im Dialog begleiten. |
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Die Interessen älterer Menschen müssen stärker berücksichtigt
werden
Bundesweit und
auch in Erding wächst der Anteil älterer Bürgerinnen und Bürger an der
Gesamtbevölkerung kontinuierlich. Das finden wir gut. Denn obwohl wir in
vielen Bereichen auch Probleme haben - wie zum Beispiel bei der Rente - gibt
es klare Chancen für eine Gesellschaft des längeren Lebens. Deshalb wird es
immer wichtiger, dass die Interessen älterer Mitbürger in der Kommunalpolitik
angemessen berücksichtigt werden. Um dies zu
gewährleisten, fordert die Erdinger SPD die Einrichtung eines Seniorenbeirats
für die Stadt Erding. Aufgabe des Seniorenbeirats, in dem die Erdinger
Kirchen, die Sozialverbände, Heimbeiräte und die politischen Parteien
vertreten sind, ist es, Vorschläge und Initiativen zu entwickeln, die die
Lebensqualität der älteren Mitbürger in der Stadt verbessern können. |
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Die Chancen einer älter werdenden Gesellschaft nutzen
Um den
Veränderungen der Demografie auf solider Basis zu begegnen, wollen wir durch eine
familienfreundlichere Politik eine größere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
erreichen. Wir setzen uns
für eine Wandelbarkeit der Infrastruktur speziell auch für ältere Menschen
ein. So wollen wir Siedlungen und Standorte an eine veränderte Nachfrage anpassen
und eine altersgerechte Arbeitswelt gewährleisten. Im Bereich des
Landkreises wollen wir öffentliche Dienstleistungen an den veränderten Bedarf
anpassen. Das bietet auch Chancen für die Integration von Neubürgern /-innen
und Migranten/-innen. Für unsere pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürger
unterstützen wir den Erhalt, den Ausbau und die weitere Modernisierung des
Hl-Geist-Stifts. Wir wollen das Projekt des „betreuten Wohnens“ weiter
vorantreiben und unterstützen deshalb die bereits bestehende Initiative der
SPD- Arbeitsgemeinschaft 60plus. |
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Handlungsfeld Verkehrsplanung
Wir wollen eine
Verkehrsplanung, die den Mobilitäts- und Sicherheitsbedürfnissen von
Seniorinnen und Senioren entgegenkommt. |
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Vielfalt an Wohnformen
Die weit
überwiegende Zahl der über 60-jährigen wohnt in der eigenen Wohnung. Diese
Wohnform hat für uns auch im Alter Vorrang. Deshalb werden wir wohnortnahe
Grundversorgung und quartierbezogene Netzwerke nachbarschaftlicher Unterstützung,
wie die Nachbarschaftshilfe oder „Senioren helfen Senioren“, Angebote zur
Tages- und Kurzzeitpflege sowie zur ambulanten Versorgung fördern. Neue
Formen gemeinschaftlichen Wohnens von der Senioren-WG bis zu
Hausgemeinschaften mit generationenübergreifenden Wohnformen, sowie ambulante
therapeutische Wohngemeinschaften für Demenzkranke werden von uns
unterstützt. |
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Bürgerschaftliches Engagement
Neben der
Freizeitgestaltung wollen wir auch das bürgerschaftliche Engagement in der nachberuflichen
Phase unterstützen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass unsere älteren
Bürgerinnen und Bürger auch nach der Erwerbstätigkeit mit den von ihnen erworbenen
Lebenserfahrungen und Kenntnissen Chancen haben, sich zu engagieren und ihr
Wissen weiter zu geben. |
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Für mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern
Wir
Sozialdemokraten wollen die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau.
Wir unterstützen die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises.
In Erding setzen wir uns dafür ein, dass die Gleichstellungsbeauftragte die
notwendige Unterstützung erfährt, um ihre wichtige Funktion innerhalb der
Verwaltung und gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern erfüllen zu können. Wir
stehen dafür ein, Verwaltungshandeln nach dem Prinzip des
„Gender-Mainstreaming“ auszurichten. Dabei wollen wir einer
geschlechtergerechten Haushaltspolitik stärkeres Gewicht beimessen. In der
folgenden Legislaturperiode soll in einzelnen Politikfeldern eine Umsetzung
dieses Prinzips erprobt werden. Gleichberechtigung
zwischen den Geschlechtern bedeutet aber auch die Abgrenzung von nicht
akzeptablen Verhaltensweisen und Traditionen, zum Beispiel vom Frauenbild in
bestimmten Kulturen, das weder durch Toleranz noch durch kulturelle Vielfalt
gerechtfertigt werden kann. |
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Menschen mit Behinderungen fördern
Die Integration
und Unterstützung behinderter Mitbürgerinnen und Mitbürger sehen wir
Sozialdemokraten als Verpflichtung. Dies gilt für alle Lebensphasen. Wir setzen
uns für die Integration behinderter Kinder in Schule und Kindergarten ein.
Wir unterstützen die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen für Behinderte und
setzen uns für behindertengerechte Arbeitsplätze ein. Neu- und Umbaumaßnahmen
von öffentlichen Einrichtungen, Bürgersteigen, Wegen, Straßen und
Straßenübergängen wollen wir barrierefrei gestalten. Kommunale
Sozialpolitik bedeutet auch, die Schwerbehindertenquote der öffentlichen Hand
mindestens zu erfüllen, schwerbehinderte Menschen bei Ausschreibung bei gleicher
Leistung und Eignung bevorzugt einzustellen und dies auch bei Stellenausschreibungen
deutlich zu machen. |
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Kultur und Freizeit
Wir werden
gewachsene Traditionen weiter erhalten und die Pflege der heimischen Kultur und
die aktuelle, auch private Kulturszene unterstützen. Das städtische
Heimatmuseum, die städtische Bücherei, die kulturellen Veranstaltungen der
Stadthalle und im Frauenkircherl, auch die Erdinger Jazztage und die Erdinger
Orgelwoche sollen weiterhin ein attraktives Angebot für alle Bürgerinnen und
Bürger, aber vor allem auch für Kinder und Jugendliche sein. Wir regen ein
städtisches Kultur- und Bürgerbegegnungszentrum(Haus) an, das Initiativen,
kulturellen Organisationen, städtischen Vereinen offen steht. Ein Erdinger Kulturbeirat
unterstützt den Kulturreferenten und das Kulturreferat dabei, ein
vielseitiges Programm vorzulegen Das Kulturangebot
aus den umliegenden Gemeinden und Städten, der Kreismusikschule und der
Volkshochschule soll unter Beibehaltung der jeweiligen Selbständigkeit und
Verantwortlichkeit koordiniert und beworben werden. Vor allem in kultureller
Vielfalt soll unsere Region eine Erfolgsregion werden. Der Erdinger
Sommer oder Erdinger Kulturtage können mit Lesungen, Ausstellungen, Vorträgen,
musikalischen und kabarettistischen Angeboten die bisherige Erdinger Kulturszene
bereichern. Die Stadthalle
soll weiterhin für die durch die Stadt Erding geförderten und betriebenen
kulturellen Einrichtungen und Vereine genutzt werden können, sozial
verträgliche und familienfreundliche Eintrittspreise der Stadthalle sollen
allen Bürgerinnen und Bürger die Nutzung ermöglichen. Das
Theaterangebot (Abo) der Stadthalle soll vor allem für Kinder und Jugendliche
attraktiv gestaltet werden. Das Frauenkircherl
soll „akustisch“ so gestaltet werden, dass es auch für Vorträge und
Diskussionsabende genutzt werden kann. Die SPD sagt ein
klares Ja zum Heimatmuseum. Mit dem notwendigen Erweiterungsbau des
Städtischen Heimatmuseums wird ein neues Kapitel der Erinnerungsarbeit und
der Lokalgeschichte in der Stadt geschrieben. Ein besseres
Veranstaltungsangebot, gerade für Kinder und Schulen, aber auch für
Bürgerinnen und Bürger und Touristen, Sonderausstellungen in städtischen
Einrichtungen, eine professionelle hauptamtliche Ausstattung und das
hervorragende ehrenamtliche Engagement werden einen besseren Zugang zu
unserer heimatlichen Kultur und Geschichte möglich machen. |
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Freizeit, Sport, Erholung
Damit der Sport sowohl
seiner gesundheitsfördernden als auch sozialen Funktion gerecht werden kann,
müssen der Breitensport und Aktivitäten von Gesundheits-, Freizeit- und
Hobbysportgruppen besonders gefördert werden. Auch im Bereich dieser
Förderung ist dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang zu geben. Die Erdinger SPD
fordert deshalb: -
Den Breiten-, den Freizeit-, Gesundheits- und den
Behindertensport unter besonderer Berücksichtigung der Jugendarbeit und der
gesundheitlichen Prävention zu unterstützen -
Die Jugendleiterausbildung vor allem auf dem Gebiet
der Gewalt- und Gesundheitsprävention zu fördern -
Die Schulsportanlagen in der unterrichtsfreien Zeit
für den Freizeitsport der offenen Jugendarbeit und der Vereinsjugend
zugänglich zu machen -
Den Stadtpark mit seiner wichtigen ökologischen und
Erholungsfunktion von jeglicher Bebauung freizuhalten, ein Radnutzungskonzept
zu entwickeln und die Freizeitfunktion durch weitere Möglichkeiten zu
verbessern (Bewegungsplätze für Senioren, Boule oder Boccia-Bahnen etc.) - Ausgewiesene Grünflächen und Spielflächen der Bevölkerung für Spiel und Sport zugänglich zu machen -
Ein Nutzungskonzept für das Gelände am Schollbach in
Auftrag (Bürger-Gutachten) zu geben -
Erweiterung der Angebote im städtischen Hallenbad und
städtischen Freibad -
Das kommunale Bad muss erhalten bleiben Wir werden das bürgerschaftliche
Engagement in Vereinen, Sport und Kultur fördern. |
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Naherholung / Kronthaler-Weiher Die Zufahrten zum
Kronthaler-Weiher müssen künftig soweit möglich aus der Freisinger Siedlung
heraus und über die längst überfällige Nordumgehung konzipiert werden. Derzeit ist das
Naherholungsgebiet am Kronthaler-Weiher zusammen mit den dort ansässigen
mittleren Gewerbebetrieben nur über die Johann-Sebastian–Bach Straße erschlossen,
die mitten durch ein reines Wohngebiet führt. |
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Kommunale Versorgung
Die Sicherung der
kommunalen Daseinsvorsorge ist die Zukunftsaufgabe der Erdinger
Kommunalpolitik. |
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Umweltschutz und Klimaschutz
Umweltschutz und
Klimaschutz sind Zukunftsaufgabe und Chance. Eine saubere Umwelt ist wichtige
Lebensgrundlage für uns und künftige Generationen. Aus diesem Grund
fordert die Erdinger SPD: -
Die Schaffung einer Naherholungsfläche in Altenerding
Süd (z.B. zwischen Therme und Wohngebiet, oder alternativ zwischen Sempt-,
Industriegebiet und Wohnsiedlung) -
Den Baumbestand in der Stadtentwicklung, bei der
Verkehrsplanung und beim Wohnungs- und Industriegebietebau zu sichern und
weiter durchzusetzen (Grüne Lunge) -
Eine Baumschutzverordnung zu schaffen und umzusetzen -
Die Ziele des Klimaschutzbündnisses konsequent zu
verfolgen -
Den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut und
entsprechenden Pflanzen abzulehnen Wie schon im
Stadtrat beantragt, setzen wir uns für eine Landesgartenschau in der Region
Erding und Freising ein, ebenso für einen Umweltpreis der Stadt Erding;
dieser soll im Rahmen der bayerischen Verfassungsbestimmungen und seiner
Möglichkeiten Initiativen, Bemühungen und Aktivitäten für einen besseren
Schutz unserer Umwelt fördern. |
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Müll und Recycling
Das Bringsystem
muss durch mindestens einmal jährliche Abholung von Sperrmüll ergänzt werden.
Aufgrund der bestehenden Verkehrsproblematik vor allem an Samstagen, ist der
Bauhof Rennweg schnellstmöglich zu verlegen und auszubauen. Des Weiteren sind
die Öffnungszeiten auszuweiten und der Restmüll-Service ist auszubauen. |
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Wasser und Abwasser
Versorgung und
Entsorgung muss in kommunaler Hand bleiben. Eine Privatisierung ist strikt
abzulehnen. |
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Energie, Gas, Strom, Fernwärme
Durch Wirtschaftsbetriebe der Stadt muss die Stärkung der
Kommunalversorgung gesichert bleiben. Weiterer Ausbau der Stadtwerke GmbH und
deren Einrichtungen ist der Garant für stabile Tarife,
Eigenverantwortlichkeit und Sicherung der Kommunalversorgung der Bürger. Die Erdinger SPD fordert daher: -
Nur
Mehrheitsbeteiligung durch die Stadt Erding -
Konzessionsverträge
müssen im Verfügungsbereich der Stadt bleiben bzw. durch Vertragsänderungen
zurückgeführt werden -
Ständige
Eigenanwendung von neuen Technologien in städtischen Einrichtungen, vor allem
bei Neubauten und Sanierungen von Kommunalgebäuden durch gezielte
Fördermaßnahmen -
Zusammenarbeit
und Informationsaustausch mit Fachorganisationen (Agenda 21 / Energiewende) -
Energie–Contracting
mit dem Ziel der Energieeinsparung -
Gasversorgung und
Fernwärme bleiben tragende Säulen der kommunalen Energieversorgung in Erding. -
Wir streben eine
Ressourcen schonende Entwicklung der Energieversorgung an. -
Förderung der Nutzung von Dachflächen für Gewinnung
von Solarenergie (Solarzellen/Wärmekollektoren) -
Weiter Anwendung der Geothermie in Erding |
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Schutz der Gesundheit
Lärmschutz
entlang nachweislich stark befahrener Straßen, soweit möglich. Die
Feinstaubbelastung und der durchfahrende überörtliche LKW-Verkehr müssen erheblich
verringert werden. |
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Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Ausschreibungen
Die SPD setzt
sich für die Einhaltung von Tarifverträgen bei der Vergabe öffentlicher
Ausschreibungen ein; dabei wollen wir das heimische Gewerbe und den
heimischen Handel unterstützen. |
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Für eine aktive Bürgergesellschaft
Eine Kommune mit
ihren vielschichtigen Aufgaben kann diese nicht ohne ehrenamtliches
Engagement der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen. Bei Erfüllung
dieser Aufgaben ist die Kommune künftig noch stärker auf die ehrenamtliche
Hilfe vieler Bürger angewiesen. Ein Jugendparlament, Senioren- und
Integrationsräte, Runde Tische z.B. der Familie, Bürgerwerkstätten und
Beteiligungsformen wie Zukunftswerkstätten unterstützen den Stadtrat und die
Stadtverwaltung, diese arbeiten eng mit diesen Einrichtungen zusammen. Die SPD will
daher das Ehrenamt wesentlich stärker in den Mittelpunkt stellen. Wir wollen den
ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Zutritt zu städtischen
Einrichtungen und Veranstaltungen finanziell erleichtern/begünstigen. Jährlich soll zur
besonderen Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeit eine entsprechende
öffentliche Veranstaltung stattfinden. |
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