Unser Programm bis 2014

Kontakte

weitere Links

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 11.08.2010

 

Mehr Fragen als Antworten zum Erdinger S-Bahn Ringschluss

Südeinschleifung muss ernsthaft geprüft werden.

Natürlich wirft die Präsentation des Wirtschaftswirtschaftsministeriums zum Verlauf des Erdinger Ringschlusses mehr Fragen auf als Antworten gegeben wurden. Dennoch bringt dies die Diskussion in Erding voran und die muss intensiv geführt werden. Denn die Interessen Gesamt-Erdings müssen berücksichtigt werden.

Ganz deutlich ist das neue Konzept des Freistaates zuerst mal ein Rückschlag für alle, die der Argumentation der SPD nicht gefolgt sind, dass der Zentrumsbahnhof erhalten bleiben müsse. Lange hat die CSU geführte Staatsregierung die Stadt Erding an der Nase herum geführt, dann nichts Handfestes geplant und nun 2010 die Kehrtwende.

Süd- statt Nordeinschleifung für die Regionalbahn. Zweigleisig durch Erding, dafür ein langer Tunnel von der Haager Straße bis zu den Langengeisliger Ängern. Erhalt des Zentrumsbahnhofes  mit einer Tieferlegung, aber keine Aussagen zu Park&Ride-Plätzen. In Altenerding soll  der Bahnübergang bestehen bleiben, bei besser technischer Schrankenführung.

Der Norden der Stadt wird scheinbar entlastet, aber  wenig Aussagen zur Belastung im Südteil Erdings. Regionalzüge sind geplant,  auch ein  Güterverkehr erscheint auf lange Sicht nicht ganz ausgeschlossen.

Die Parkmöglichkeiten und die Zufahrten dazu sowie die Haltestationen Altenerding und Aufhausen sind nicht abschließend geklärt.

Also noch ist vieles offen. Die Stadt Erding und die betroffenen Gemeinden Walpertskirchen, Wörth und Hörlkofen sollten sich schnellstens zusammentun und ihre Interessen und Ziele abklären und gemeinsam vorgehen. Wir brauchen ein schlüssiges Gesamtkonzept im Landkreis Erding, für Schiene, Pkw und ÖPNV. Gutachten und Stellungnahmen allein reichen nicht aus.

Auch wenn kurz vor dem Flughafen ein weiterer Halt (auf Wunsch einer Gemeinde) eingeplant wurde – die Sinnhaftigkeit des Haltes Schwaigerloh muss erst noch nachgewiesen werden - , könnte in Erding im Nordwesten  ebenfalls ein Halt eingeplant werden, mit einer großzügigen Park&Ride-Anlage und  Anschluss zur Nordumfahrung (egal auf welcher Mitte oder Südtrasse). Sowie die SPD dies schon 2008 vorgeschlagen hat.

Die viel zu teure Nordeinschleifung (in Wirklichkeit ein Wahnsinnsbauwerk) mit aufwendigem Tunnel durch den Keltereiberg und mehrstöckigem Kreuzungsbahnhof ist hoffentlich damit vom Tisch. Die Tieferlegung der beiden Bahnstrecken im Altenerdinger Stadtgebiet muss nun mit dem Wirtschaftsministerium verhandelt werden. Der Zentrumsbahnhof bleibt erhalten und das ist gut so.

Nordumfahrung, Nordanbindung, Südostumfahrung und Ringschluss müssen zusammen diskutiert und geplant werden. Gleichzeitig muss auch die Verkehrsentlastung vor allem auf der Anton-Bruckner-Straße schon jetzt in Angriff genommen werden. Zu warten bis in 10 bis 20 Jahren eine Entlastung greift, kann den Erdinger Bürgerinnen und Bürger nicht zugemutet werden.

 

Horst Schmidt                    Hans Schmidmayer             Willi Scheib

 

 

 

zurück zur Startseite